Jugend - damals und heute

So ist's recht!

Dieser stattliche junge Herr hat sich gewissenhaft auf sein künftiges Leben vorbereitet.

Früher:Während der goldenen Aufbaujahre unter Dr. Konrad Adenauer sah auch die Jugend strebsam, mit hochgekrempelten Ärmeln freudig in die Zukunft. Denn sie wusste: Mit Ordnung, Fleiß und Sauberkeit komme ich bestimmt ans Ziel! Ohne Rechtschaffenheit, Höflichkeit und Respekt gegenüber den Älteren und Erfahrenen habe ich es später nur schwerer im Leben.

Früher wussten wir uns als Jugendliche sinnvoll zu beschäftigen, und selbst zur Zeiten der Muße dachten wir nicht im Traum daran, straffällig oder sogar drogensüchtig zu werden oder auch nur Alkohol zu trinken. Wie alle Jugendliche waren auch wir gute, folgsame Menschen, die auch etwas für das Gemeinwohl zu tun vermochten und nicht nur an sich selbst dachten.

Viel hatten wir damals nicht, aber wir waren zufrieden, und das reichte uns. Mit harter, ehrlicher Arbeit ist es uns gelungen, aus unserem zerstörten Land wieder eine blühende, wenn auch schmerzlich geteilte Nation zu machen.

Pfui, was für ein Gammler!

Würden Sie diesem Gammler ein Zimmer vermieten? Ober lieber gleich die Polizei rufen?

Heute:Nicht zuletzt die berüchtigte PISA-Studie hat gezeigt: Die Jugend von heute ist in erster Linie dumm, faul und nichtsnutzig - eben ein Produkt unverantwortlicher, antiautoritärer "Erziehung".

Lernen längst nicht mehr "cool", Leistung ist überhaupt nicht mehr "angesagt". Wie auch: Wenn man bis in die frühen Morgenstunden auf Partys umherstromert, ist man für die Schule danach natürlich nicht mehr "fit" genug. Ihr letztes Bisschen Konzentrationsfähigkeit investieren Jugendliche heute lieber in gewaltverherrlichende Computerspiele. Gelesen wird grundsätzlich nicht, geschrieben nur verkürztes, von Anglizismen durchsetztes Kauderwelsch per "SMS".

Erfolg zählt bei Jugendlichen nur noch im oberflächlichen "Showbusiness", das sie in keiner Hinsicht auf den Ernst des Lebens vorbereitet. Doch damit nicht genug: Drogen und Rockmusik töten im jedem jungen Menschen heutzutage das Pflichtgefühl zur Verantwortung gegenüber sich selbst und der Gesellschaft. 

Umso wichtiger scheint heute der Konsum zu sein: Nutzlose und überflüssige Dinge wie Handys und "modische" Kleidung muss der Jugendliche von heute anscheinend besitzen. Natürlich ohne dafür vorher anständig gearbeitet zu haben. Denn mit Kleinkriminalität wie Ladendiebstahl kann man ja seine unsinnigen, überzogenen Wünsche schneller erfüllen und obendrein auch noch vor seinen gewaltbereiten Spießgenossen prahlen, mit denen man den ganzen Tag über in Einkaufszentren und andern öffentlichen Orten herumlungert und rechtschaffene, vorzugsweise ältere Menschen belästigt.

...und morgen? Wenn das so weitergeht, leben wir bald in einem Moloch, der von Banden aus Halbstarken, Gammlern, Rockern und langhaarigen Umsturzelementen beherrscht wird. Haben wir dafür nach '45 so schwer gearbeitet? Wenn wir dem nicht Einhalt gebieten, geht unser deutsches Vaterland schneller vor die Hunde, als wir "KPD" sagen könnten. Darum: 

Treten auch Sie für unser Anliegen ein! Sie haben die Wahl!

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