welche meist von schon reiferen Jünglingen und Mädchen getrieben wird, ist eine in der Phantasie sich vergegenwärtigende Geschlechtsbefriedigung, welcher sich der Kranke ohne jede Kontrolle der Angehörigen hingeben kann. Die Folgen sind ebenso verheerende wie bei der physischen, treffen jedoch vorwiegend die geistige Tätigkeit.
Ein häufiges starren Hinbrüten nach einem Gegenstand, dann Gedächtnisschwäche, Ängstlichkeit und Furcht, Streit- und Zanksucht, Melancholie sowie Verschlossenheit im Benehmen. In einsamen Momenten verfallen die betreffenden auch noch auf das teuflische physische Laster und doppelte Trübsal martert dann die Sünder oft viele Jahre.
Stärkungskur, verbunden mit häufigem Aufenthalt im Freien und angemessene Zerstreuung und Beschäftigung des Geistes. Auch ist vor dem Zubettgehen Darm und Blase zu leeren und ist nicht auf Federstopfkissen, jedoch bei offenem Fenster zu schlafen.